Orchesterwerke

Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 3 „Eroica“ | Sinfonie Nr. 5 Stuttgarter Philharmoniker Gabriel Feltz

Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 3 „Eroica“ | Sinfonie Nr. 5
Stuttgarter Philharmoniker | Gabriel Feltz

Katalognummer: 21088

Die dritte und die fünfte Sinfonie haben nicht jede für sich den für Beethoven typischen diskursiven Gestus, sie diskutieren in gewisser Weise miteinander. In der „Eroica“ sind die vier Sätze sehr unabhängig und unterschiedlich, während die Einzelsätze der Fünften durch das „Klopfmotiv“ in Beziehung stehen, das sie in verschiedener Gestalt, deutlich und aussagekräftig, durchzieht. So gesehen, sind die beiden Werke zwei unterschiedliche Antworten Beethovens auf die zu jeder musikalischen Epoche drängende Frage, was denn eigentlich eine Sinfonie sei.

 
Gustav Mahler
Sinfonie Nr. 1 - Gabriel Feltz

Gustav Mahler
 Sinfonie Nr. 1
Stuttgarter Philharmoniker

Gabriel Feltz

Katalognummer: 21082

Gabriel Feltz begann 2007 mit der Einspielung aller Sinfonien Gustav Mahlers mit den Stuttgarter Philharmonikern. Die Edition umfasst zum jetzigen Zeitpunkt die Sinfonien 1, 3, 4, 5, 6 und 7 und wird 2016 vollendet sein. Die Aufnahmen haben internationale Aufmerksamkeit erregt. Die Internetkritik „infodad.com“ bezeichnete sie als den „ungewöhnlichsten und kontroversesten Zyklus der letzten Jahre.“

 

Luigi Nono - Intolleranza 1960Luigi Nono - Intolleranza 1960

Katalognummer: 21030

Wolfgang Neumann
Maria Kowollik
Judy Berry
Ina Schlingensiepen
Armin Kolarczyk
Bartholomeus Driessen

Bremer Philharmoniker
Chor und Extrachor des Bremer Theaters
Choreinstudierung: Gabriel Feltz/ Theo Wiedebusch
Leitung: Gabriel Feltz

Luigi Nonos erstes Werk für die Opernbühne ist ein flammender Protest gegen Intoleranz und die Unterdrückung der Menschenwürde. Wie kaum ein anderes Werk hat "Intolleranza 1960" das Musiktheater des 20. Jahrhunderts beeinflusst.

Das Werk, ein Auftragswerk der Biennale Venedig, wurde am 13. April 1961 unter der Leitung von Bruno Maderna uraufgeführt. Neo-Faschisten störten die Aufführung mit "Viva la policia" - Rufen während der Folterszene. Das Werk löste eine hitzig geführte Debatte über das Verhältnis von Politik und Kultur aus.
Live-Mitschnitt der Produktion am Bremer Theater aus dem Jahre 2001 (Regie: Hans Kresnik). Eine Koproduktion mit Radio Bremen.

"Er (Gabriel Feltz) erreicht eine manchmal atemberaubende Unmittelbarkeit des Ausdrucks, die zusammen mit der außergewöhnlichen lyrischen Intensität ein großes Hörerlebnis ermöglicht."
J. Gahre/ Opernglas

" ... Dirigent Gabriel Feltz ist es damals schlichtweg beeindruckend gelungen, dem mörderisch schwer aufzuführenden Werk etwas von seinen Pamphlet-Charakter zu nehmen."
Guido Fischer/ Rondo

Diapason_dOR

 

"Diapason d'Or"

 

Gustav Mahler
Sinfonie Nr. 4

Stuttgarter Philharmoniker
Jeannette Wernecke, Sopran
Gabriel Feltz

Katalognummer 21072

„...Was mir hier vorschwebte, war ungemein schwer zu machen. Stell dir das ununterschiedene Himmelsblau vor, das schwieriger zu treffen ist als alle wechselnden und kontrastierenden Tinten. Dies ist die Grundstimmung des Ganzen. Nur manchmal verfinstert es sich und wird spukhaft schauerlich: doch nicht der Himmel selbst ist es, der sich trübt, er leuchtet fort in ewigem Blau. Nur uns wird er plötzlich grauenhaft, wie einen am schönsten Tage im lichtübergossenen Wald oft ein panischer Schreck überfällt. Mystisch, verworren und unheimlich, daß euch dabei die Haare zu Berge stehen werden, ist das Scherzo. Doch werdet ihr im Adagio darauf, wo alles sich auflöst, gleich sehen, daß es so bös nicht gemeint war.“ (Gustav Mahler an Natalie Bauer-Lechner, 1900)

 

Gustav Mahler
Sinfonie Nr.3

Stuttgarter Philharmoniker
Gabriel Feltz

Katalognummer: 21065

Vom Flüstern bis zum Donnern ein Klangstrom
"Ohne die Entgiftung des Lebens durch Humor könne er der Tragik der menschlichen Existenz nicht standhalten, sagte Gustav Mahler einmal. Humor hatte der Mann zweifellos: Als ihn der junge Bruno Walter in seinem Komponierhäusl im österreichischen Steinbach am Attersee besuchte und seinen Blick über das dortige imposante Höllengebirgspanorama schweifen ließ, kommentierte Mahler: „Da brauchen Sie gar nicht mehr hinzusehen - das habe ich schon alles wegkomponiert.“ Das war im Sommer 1896, da saß er gerade an seiner dritten Sinfonie. Die Vielfalt der Natureindrücke, die Mahler in sich aufgesogen, gebändigt und in transzendierter Gestalt zwischen die Notenzeilen seiner Dritten gebannt hat, brachten die Stuttgarter Philharmoniker unter ihrem Chef Gabriel Feltz im Stuttgarter Beethovensaal formidabel zur Entfaltung. Die eineinhalb Stunden, die das sechssätzige Monument dauert, waren im Nu vorbei: eine hochspannende Aufführung, in der es Feltz vom ersten bis zum letzten Takt gelang, das ständig sich wandelnde, zuweilen gebirgsartig zerklüftete und oft hart geschnittene Material in einen pulsierenden Klangstrom zu überführen. Die Philharmoniker waren in Höchstform: wunderbar die dynamische Spannweite vom Flüstern im vierfachen Piano bis zum tosenden Donnern. Herrlich die Umsetzung der schroff kontrastierenden Charaktere. Himmlisch der transparente Streicherschmelz im tiefgründig und bedächtig dahinfließenden Finale." 

Verena Großkreutz, Esslinger Zeitung

 
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