Orchesterwerke

CD21029

Richard Strauss. Also sprach Zarathustra
György Ligeti Atmosphères
Wolfgang Amadeus Mozart Sinfonie C-Dur KV 5511

Stuttgarter Philharmoniker
Dirigent: Gabriel Feltz

Katalognummer: 21029

 

„One of the finest surround recordings we have ever heard!“

schwärmt der amerikanische Audio-Guru David Griesinger über die Produktion „kosmischer“ Werke von Richard Strauss, György Ligeti und Wolfgang Amadeus Mozart. Zusätzlich zur hervorragenden Stereo Fassung ist eine Bonus-CD beigelegt, die die Aufnahme im DTS-Surround Format enthält. Diese Surround-CD ist auf jedem DTS-fähigen DVD-Player in Verbindung mit einer Surround-Anlage abspielbar.

 


 

 
CD21027

Richard Strauss. Eine Alpensinfonie
Mikolajus Konstantinas Ciurlionis. Im Wald

Philharmonisches Orchester des Theaters Altenburg Gera
Gabriel Feltz

Katalognummer: 21027

 
CD21035

Sergej Rachmaninoff: Die Totensinsel & Der Fels
Alexandre Skrjabin: Prométhée Le poème du feu

Andreas Boyde, Klavier
Stuttgarter Philharmoniker
Philharmonia Chor Stuttgart
Gabriel Feltz

SACD, stereo & multichannel (Hybrid)


Katalognummer: 21035

 

Zwei nicht-musikalische Vorlagen dienten Rachmaninoff als Inspiration für die hier präsentierten Werke: Eine Erzählung Anton Tschechows als Vorlage für „Der Fels“, das erste größere Werk des damals 19-jährigen Rachmaninoff, Arnold Böcklins Gemälde „Die Toteninsel“ als Anregung zu seiner gleichnamigen Tondichtung.

Alexandre Skrjabins „Prométhée – Le poème du feu“ ist die letzte Tondichtung des russischen Komponisten.

Skrjabin folgte einem harmonischen System, das nicht mehr auf Dur-Moll-tonalen Bindungen fußt, sondern auf der Verwendung eines auf QuartschichtungenAkkordes, des sogenannten „mystischen Akkords“ oder auch „Prometheus-Akkords“ (letztere Benennung nach dem Orchesterwerk Promethée – Le Poème du Feu).

 
CD21003

Bronius Kutavicius. The Gates of Jerusalem

St. Christopher Chamber Orchestra/ Aidija Chamber Choir

Donatas Katkus

Katalognummer: 21003

Der litauische Komponist Bronius Kutavicius, manchmal ironisch als „letzter heidnischer Komponist“ bezeichnet, legt in diesem Werk das geographische Panorama religiöser Riten aus verschiedenen Teilen der Welt offen, ausgehend von den kulturellen Einflüssen auf die Stadt Jerusalem, die zu jeder Himmelsrichtung drei Stadttore hat.

Martin Demmler in FonoForum: „Bronius Kutavicius erobert sich allmählich auch eine Fangemeinde im Zentrum Europas.“

Lutz Lesle in NEUE ZEITSCHRIFT FÜR MUSIK : „Die künstlerische Interpretation dieser „Echos der alten Weltkulturen“ durch das St. Christopher-Kammerorchester und den Aidija-Kammerchor aus Vilnius wirkt in höchstem Grade authentisch.“

 
CD21022

Respighi: Fontane di Roma - Feste Romane & Suk: Scherzo Fantastique

Philharmonisches Orchester des Theaters Altenburg - Gera
Gabriel Feltz

Katalognummer: 21022

Gerhard Anders in „Das Orchester“: „Wohnt nicht eine gewisse Portion Schizophrenie der Tätigkeit des Rezensenten inne? Von ihm werden, zu Recht, zwei grundverschiedene Tugenden erwartet: sein mit Hintergrundwissen prall gefülltes Säcklein stets griffbereit zu haben und zugleich – gewissermaßen als Personifikation eines „unbeschriebenen Blattes“ – dem zu rezensierenden Gegenstand völlig unvoreingenommen entgegenzutreten. Doch wer vermag dies zu leisten? Häufig genug lastet das Säcklein schwer auf unserem Buckel, es befrachtet uns mit Scheinwissen, sprich: mit Vorurteilen über das, was da vor uns liegt. Wir glauben, von der Hülle auf sein Inneres schließen zu können.

Hier wird von einer konkreten Erfahrung berichtet, die mich rückblickend nachgerade beschämt: Respighi, Römische Brunnen, Römische Feste, na ja, Glitzerkram ohne Tiefgang, das Ganze gespielt von einem „Provinzorchester“. Dazu ein weitgehend unbekanntes Stück von Joseph Suk, um die CD aufzufüllen – also gut, hören wir mal ’rein… Und dann dies: Ein glänzend disponiertes, grandios aufspielendes Orchester, geleitet von einem gleichermaßen charismatischen wie intelligenten jungen Dirigenten, dazu ausgeklügelte Aufnahmebedingungen: Respighis oft gescholtene, der Oberflächlichkeit geziehene Musik wird zum Ereignis, und Suks Scherzo Fantastique erweist sich als echte Entdeckung!

Im Booklettext führt Dirigent Gabriel Feltz detailliert aus, worin seine Motivation bei der vorliegenden Einspielung lag und wie er diese – gemeinsam mit einem Aufnahmeteam von Radio Bremen in der offenkundig sehr guten Akustik des Geraer Konzerthauses – realisieren konnte: Ausgehend von Feltz’ Frage, wie es möglich sei, „die enorme Klangfülle der Partituren so transparent zu halten, dass viele uns besonders faszinierende Details […] bewusst hörbar werden“, wurde zunächst experimentiert: mit ungewöhnlichen Orchesteraufstellungen, mit Dämpfern aller Art. Vor allem aber haben Orchester und Dirigent viel Mühe darauf verwendet, Respighis raffinierte Dynamik so umzusetzen, dass eine immense Bandbreite zwischen kaum hörbarem pianissimo und gewaltigen fff-Entladungen erlebbar wird. Das Ergebnis ist außergewöhnlich: Ohne etwa manipulierend in die Partitur eingreifen zu müssen, wurde dem Medium CD gegeben, was ihm frommt. So entstanden Klangwirkungen, wie sie im Konzertsaal – zumindest bei herkömmlicher Orchesterdisposition – selten zu hören sind.

Alles andere als ein Lückenfüller ist Joseph Suks 1903 komponiertes Scherzo Fantastique. Im Gegenteil: Das fantasievolle, an den späten Dvor¡ák gemahnende Werk fungiert als wohltuender Kontrast zu Respighis prachtvoller, unleugbar aber an einem entscheidenden Mangel krankender Musik; es fehlt ihr an zwingenden melodischen Einfällen vom Schlage jener Streicherkantilene aus Suks Scherzo, die allein den brennenden Wunsch nach mehr Musik dieses zu Unrecht wenig gespielten Meisters entfacht.“

 
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