Kammermusik

Anatolijus Šenderovas. Music for Strings

Anatolijus Šenderovas.
Music for Strings

Art Vio | FortVio
Ingrida Rupaitė-Petrikienė | Kristijonas Venslovas
Tomas Petrikis | Povilas Jacunskas 
Indrė Baikštytė 

Katalognummer: 21102

Die vorliegende Aufnahme bietet einen Einblick in das kammermusikalische Schaffen des litauischen Komponisten Anatolijus Šenderovas aus den Jahren 2000 bis 2015. Klar erkennbar sind die typischen Merkmale der Musik Šenderovas' – klare Emotionalität, gemäßigter Modernismus, starke Dramaturgie. Das Streichquartett Nr. 3 kann zweifelsfrei als eines der bedeutendsten Musikwerke Litauens der vergangenen Jahre bezeichnet werden. Es erklingt hier in einer Aufnahme mit dem Streichquartett Art Vio, das ebenso wie das Ensemble FortVio eine enge künstlerische Freundschaft mit dem Komponisten verbindet.
Ebenso erklingen Bearbeitungen von Werken, die dem litauischen Cellisten David Geringas gewidmet sind - der besonderen Freundschaft und langjährigen Zusammenar-beit der beiden Künstler zugedacht.

 
Meinten Sie: RED

Peter Gahn
Meinten Sie: RED

ensemble reflexion K
Leitung: Gerald Eckert

Katalognummer: 21097

Die multi-perspektivische Kunst des Kubismus und die „pluralistische“ Kompositionsweise Bernd Alois Zimmermanns zählten zu den frühen Eindrücken des Komponisten Peter Gahn.
Dass er Anregungen auch aus anderen Kunstformen empfängt, ist bis heute ein Charakteristikum seiner Musik: Viele seiner Werke öffnen sich zur bildenden Kunst, zu Architektur, Literatur, Tanz, Theater und Film, die oft auch direkt in die Aufführung einbezogen werden. Den Wechsel der Kontexte und Perspektiven praktiziert Peter Gahn aber auch in den binnenmusikalischen Strukturen: Innerhalb eines Werkes oder in Werkgruppen, deren einzelne Teile in unterschiedlichen Konstellationen simultan aufgeführt werden können.

Eine Koproduktion von Deutschlandfunk und Dreyer Gaido Musikproduktionen

 
Geringas

David Geringas
The Sound of Lithuania

David Geringas, cello
Indrė Baikštytė | Justas Dvarionas
Petras Geniušas | Jurgis Karnavičius
Birutė Vainiūnaitė | Rokas Zubovas, piano

Musik für Cello und Klavier von
K. Banaitis - V. Bartulis - B. Budriūnas - M.K. Čiurlionis
B. Dvarionas - B. Gilin - V. Jakubėnas - J. Karnavičius
J. Karosas - B. Kutavičius - F. Latėnas - A. Šenderovas
E. Balsys - S. Vainiūnas

Katalognummer: 21099

Litauen ist meine Heimat. Ich bin in Vilnius geboren und aufgewachsen. Meine Eltern und Großeltern haben in diesem Land gelebt. Aber wie klingt Litauen? Diese Doppel-CD soll an das Land und an die Empfindungen der Menschen darin erinnern. Ihr Auslöser war meine persönliche Neugier... Litauen klingt nicht nur in Litauen, sondern überall dort, wo man sich an Litauen erinnert.
David Geringas


 
EOS TRIO

EOS TRIO
Streichtrios von
Gideon Klein | Józef Koffler | Ernst Naumann

Elen Guloyan: Viola
Verena Sennekamp: Violoncello
Elena Tsaur: Violine 

Katalognummer: 21091

Das Eos Trio stellt drei hörenswerte Streichtrio-Raritäten vor. Darunter zwei Werke jüdischer Komponisten, die von den Nationalsozialisten ermordet wurden: Das Trio von Gideon Klein (1920-1945) ist die letzte Komposition vor seiner Ermordung in Auschwitz. Demgegenüber entstand das Op.10 von Josef Koffler (1896-1944) bereits 1928, als er zum Professor für Harmonielehre und atonale Komposition in Lemberg ernannt wurde. Die dritte Streichtrio-Rarität hat dagegen mit den Schrecken des Nationalsozialismus nichts zu tun, das Trio Op.12 von Ernst Naumann (1832-1910) wurde bereits 1883 veröffentlicht.

 

Capella della Torre - Renaissance goes JazzRenaissance goes Jazz
Live recording

Capella de la Torre
Markus Becker - Klavier
Michel Godard - Serpent, Tuba, E-Bass
Leitung: Katharina Bäuml

Katalognummer: 21075

Schon immer ist in der Musik improvisiert worden. Im frühen 15. Jahrhundert war es sogar ganz unüblich nach Noten zu spielen. Vielmehr improvisierte man mit und über ein oft volksliedartiges Thema, das allgemein bekannt war.
Im Laufe der Zeit begann man, Verzierungen auszuschreiben und einen umfangreichen Kodex aus Regeln und Anleitungen für das Improvisieren zu erstellen: „Il vero modo de diminuir“ – die richtige Methode der Improvisation.
Oft waren es einfache Motetten oder Lieder, die jetzt aufs Kunstvollste ausgeziert und so noch einmal ganz neu erschaffen wurden – standards also, die genau wie im Jazz als Grundlage zum Improvisieren dienten.
Die vorliegende Einspielung spürt dieser These nach und setzt sie in Klänge um.

Capella de la Torre und Katharina Bäuml spielen auf historischen Instrumenten wie Schalmei, Dulzian und Theorbe Standards der Renaissance und des Frühbarock, wie „Ciaconna“ oder „Passamezzo.“ Michel Godard auf Serpent, Tuba und E-Bass und Markus Becker am Klavier setzen dagegen Improvisationen und Eigenkompositionen, die von allen Musikern zusammen interpretiert werden. Aus Jazz und Renaissance wird „Renaissance goes Jazz“. (Katharina Bäuml)
Live–Mitschnitt aus dem Kleinen Sendesaal des NDR Hannover
Eine Koproduktion mit NDR 1

"Wer Zweifel hatte, ob Renaissance und Jazz überhaupt zusammen passen, wird dann auf diesem einstündigen Live-Mitschnitt das NDR eines Besseren belehrt.. Eine CD, die von Anfang bis zum Schluss großen Spaß macht." Thorsten Preuß , Bayerischer Rundfunk
"CD-Tipp" BR Klassik

 
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