Friedhelm Döhl Edition

Friedhelm Döhl Edition, Volume 16
Musik für und mit Flöte – mit Angela Firkins

Katalognummer 21068

Neben seinen sinfonischen, kammermusikalischen, vokalen und szenischen Werken schrieb Friedhelm Döhl eine Vielzahl an Werken für Soloinstrumente, hier besonders für Klavier, Streichinstrumente und Flöte.
Schon seit den Studienjahren hatte Döhl zahlreiche Begegnungen mit Flötisten, die seine Flötenkompositionen auch uraufführten, wie Gustav Scheck, Dorothy Hubbard, Severino Gazzeloni, Eberhard Blum, Gerhard Braun, Hartmut Gerhold, Charles-Joseph Bopp, Hans-Martin Linde, Susanne Gärtner. Als Glücksfall ergab sich zuletzt, dass Angela Firkins sich für Döhls Flötenkompositionen interessierte und engagierte und eine repräsentative Auswahl am 12. Oktober 2010 in Lübeck - im chronologischen Zyklus - zur umjubelten Aufführung brachte, ergänzt durch Christian Ruvolo (Klavier), Janna Ruck (Sopran) und Troels Svane (Cello).

"Eine sehr interessante Reise durch die Musik Friedhelm Döhls von den späten 50er Jahren bis in die Gegenwart. Die ganze Vielfalt Neuer Musik konnte man hören, viele Entwicklungen nachvollziehen und schließlich die Erkenntnis gewinnen, dass auch zeitgenössische Klänge zu Herzen gehen können."
(Jürgen Feldhoff)

"Bewundersnwert, was die Flötistin leistete, bewundernswert aber auch, welche Ausdrucksvielfalt dem Instrument mit Döhls Kompositionen geschenkt wurde."
(Arndt Voß)

 

Friedhelm Döhl Edition Volume 15
Medea. Oper in drei Akten

Brenda Roberts, Mario Taghadossi, Roar Wik
Attila Kovács, Margaret Russel, Hans Georg Ahrens, Helen Centner
Philharmonisches Orchester und Chöre der Bühnen der Landeshauptstadt Kiel

Musikalische Leitung: Klauspeter Seibel

Katalognummer: 21062

Die vorliegende CD- Dokumentation basiert auf einem hausinternen Live-Mitschnitt der Uraufführung. Der Live-Mitschnitt vermittelt die musikalische Frische und Unmittelbarkeit der Uraufführung, wie der Dirigent der Uraufführung Klauspeter Seibel - den Friedhelm Döhl jetzt (also fast 20 Jahre danach) um seine Meinung bat - ausdrücklich bestätigte. Diese Bestätigung war dem Komponisten wichtig, da die Oper ‘Medea’ für ihn ein zentrales, oder besser, das zentrale Werk war, auf das vieles vorher hinauslief, von dem vieles später weiterführte. Das Mitschnitt-Dokument der Uraufführung vom 17.6.1990 sollte daher in der ‘Friedhelm Döhl Edition’ nicht fehlen.

Kompositorisch hat Döhl alles gepackt, was zu packen war: den großen musiktheatralischen Spannbogen, den das archaische Sujet fordert, die abendfüllende Einlösung des Gebots ‘Einheit in der Vielfalt’. (Südfunk)
Friedhelm Döhl konzentriert in der Person der Medea Erfahrungen, Formen und Deutungen weiblicher Existenz. Medea ist in dieser Oper keine historische Person. Sie ist eine archaische, zeitlose und allgemeingültige Figur. (NDR 3)

Klauspeter Seibel an Friedhelm Döhl, 1.5.2009:
Heute war Gelegenheit, endlich die ‘Medea’ durchzuhören. Ich bin gerade fertig geworden, und daß ich höchst beeindruckt bin vom Stück, aber auch von der Aufführung, ist eine Untertreibung ... Vor allem bin ich erstaunt über das Orchester, denn da teilt sich auf dem Mitschnitt eine ganze Menge mit: Schlagkraft, Farbigkeit, Stimmung, Dramatik, Bravour und so weiter. Manches klingt richtig schön und gut, und ich denke, wir haben damals die Musik ziemlich gut verstanden. Das war nun also auch für mich sehr erfreulich, alles wieder einmal zu hören. Gern gebe ich Ihnen mein Einverständnis zur Veröffentlichung. Wie Sie sagen, muss man erwähnen, daß es sich um einen Mitschnitt handelt; aber irgendwie ist damit auch ein Stück Lebendigkeit verbunden.

Die Veröffentlichung wurde ermöglicht durch die freundliche Unterstützung des Ministeriums für Bildung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein

 
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