Eastern Voices

Qetiq. Rock from Taklamakan Desert

Obertongesang trifft auf Country; uralte Wüstengesänge auf Rock


Katalognummer: 21077
 

Dreyer.Gaido entdeckte die uigurische Band im Frühjahr 2010 in einer Bar in Urumqi, der Hauptstadt der Autonomen Uigurischen Provinz Xinjiang in Nordwest-China. Xinjiang, drei mal so groß wie Frankreich, ist die Heimat des Turkvolkes der Uiguren. Diese ethnische und religiöse Minderheit in China ist im Westen nahezu unbekannt.
Mit viel diplomatischen Geschick gelang es im Sommer 2010, die Band nach Deutschland zu Konzerten im Museum für Islamische Kunst Berlin (Pergamon-Museum) und zum Morgenland Festival Osnabrück einzuladen.
Bandleader der Band ist der Sänger Perhat Khaliq, der als Solist auch mit der NDR Bigband und dem Osnabrücker Symphonieorchester konzertierte.
Qetiqs Songs sind Eigenkompositionen und Bearbeitungen traditioneller kasachischer und uigurischer Musik, wie Dolan Muqam, eine jahrhundertealte Wüstenmusik Xinjiangs (Teil der Region ist die Wüste Taklamakan, nach der Sahara die zweitgrößte Sandwüste der Welt).
Die Aufnahmen zum ersten Studioalbum der Band entstanden in Osnabrück und Urumqi.
Entstanden ist eine äußerst abewechslungreiche Rockmusik-Produktion, die einen seltenen Einblick in die Musikwelt Xinjiangs erlaubt.

 

Ahmed Adnan Saygun - Yunus Emre

Katalognummer: 21074

Osnabrücker Symphonieorchester
Osnabrücker Jugendchor 
Choreinstudierung: Johannes Rahe, Clemens Breitschaft 
Birgül Su Ariç, Sopran 
Aylin Ateş, Mezzo-Sopran 
Aydın Uştuk, Tenor 
Tevfik Rodos, Bass 
Leitung: Naci Özgüç
 
 
Das Oratorium Yunus Emre von Ahmed Adnan Saygun (1907-1991) ist das erste Oratorium in der türkischen Musikgeschichte. Das Werk ist dem gleichnamigen türkischen Dichter und Sufi des 14. Jahrhunderts gewidmet, dessen Poesie großen Einfluss auf verschiedene Strömungen seiner Zeit hatte: auf den Sufismus, den türkischen Humanismus und den Alevitischen Glauben.
Saygun, in Izmir geboren, wird zu den Türk Besleri, den Türkischen Fünf gezählt, einer Gruppe der ersten professionellen Komponisten der Türkei, von denen jeder ein Kompositionsstudium an Hochschulen europäischer Metropolen absolvierte.
Atatürk sah für die Musik des neuen türkischen Staates vor, dass sie nicht bloße Kopie westlicher Vorbilder sein, sondern vielmehr die eigene Kultur pflegen und erhalten solle. Eine Idee, die Saygun in seinem Oratorium durch die einzigartige Synthese zwischen klassischer Musik und der Poesie von Yunus Emre realisiert. Das Werk wurde 1946 uraufgeführt.
Der Osnabrücker Jugendchor studierte das Werk in der türkischen Originalsprache ein und führte es mehrfach mit dem Orchester der Izmir State Opera in der Türkei und in Deutschland auf. Im Dezember 2011 wurde Yunus Emre mit dem Osnabrücker Jugendchor, dem Osnabrücker Symphonieorchster und Soloisten aus Izmir und Ankara unter der Leitung des türkischen Dirigenten Naci Özgüc im Osnabrücker Dom St. Peter live eingespielt.
 

Hewar Letters to a homeland

Hewar
Letters to a homeland

featuring: Jivan Gasparyan (Duduk), Rony Barrak (Darbouka), Morgenland Chamber Orchestra

Katalognummer: 21073 

Das syrische Trio HEWAR verbindet traditionelle arabische Musik mit Jazz, Scat und klassischer Musik, bricht traditionelle Genregrenzen auf und vereint Elemente unterschiedlicher Musikkulturen zu einem einzigartigen und unverwechselbaren Klang. Hewar ist das arabische Wort für Dialog, und seit Jahren pflegen die drei Musiker diesen nicht nur untereinander, sondern auch mit wechselnden Gästen. Beim Morgenland Festival Osnabrück 2011 konzertierten sie gemeinsam mit der armenischen Duduk-Legende Jivan Gasparyan, dem libanesischen Darbouka-Virtuosen Rony Barrak und dem festivaleigenen Morgenland Chamber Orchestra. Als Gast am Bass stieß Andreas Müller zum Ensemble. Das Konzert wurde zu einer musikalischen Sternstunde (Ludolf Baucke). 

Letters to a homeland – so haben die Musiker diese CD betitelt. Die Aufnahme ist den Menschen gewidmet, die in Syrien im den vergangenen Monaten ihr Leben verloren haben.

"No one was able to express better my anger and sadness than the voice of Dima Orsho and the oud of Issam Rafea on that October day." Kinan Azmeh

Hewar:
Kinan Azmeh - Klarinette
Dima Orsho - Gesank
Issam Rafea - Oud & Gesang

Gast: Andreas Müller - Kontrabass

 „Sternstunde... phänomenales Zusammenspiel" (Ludolf Baucke)

 

Shourouk
NDR Bigband & Osnabrück Symphony Orchestra
live at Morgenland Festival Osnabrück

Katalognummer: 21070

Werke von Daniel Schnyder und Nader Mashayekhi & Arrangements von Wolf Kerschek
featuring
Kinan Azmeh (Klarinette)
Ibrahim Keivo (Gesang)
Moslem Rahal (Ney)
Perhat Khaliq (Gesang)
Frederik Köster (Trompete)
special guest: Rony Barrak (Darbouka)
Leitung: Hermann Bäumer & Wolf Kerschek

Beim Morgenland Festival Osnabrück 2010 trafen die NDR Bigband und das Osnabrücker Symphonieorchester auf herausragende Solisten aus Syrien, dem Libanon und der autonomen Region Xinjiang in Nordwestchina. Gleichzeitig war es der erste gemeinsame Auftritt der legendären Bigband mit einem vollen Symphonieorchester überhaupt.
Auf dem Programm: Werke des schweizerischen Saxophonisten und Komponisten Daniel Schnyder, speziell für diesen Auftritt arrangiert, sowie Arrangements von Wolf Kerschek für den syrischen Ausnahmesänger Ibrahim Keivo und die NDR Bigband.
Quasi als 'Postludium' des Programms spielt der gefeierte junge Jazztrompeter Frederik Köster Auszüge aus "moulAnA" des iranischen Komponisten Nader Mashayekhi.
Die Produktion bietet eine atemberaubende Aufnahme dieses Konzertes.

Eine Koproduktion von Dreyer.Gaido Musikproduktionen und dem Norddeutschen Rundfunk

"Ein kleines Wunder" Elske Brault/ NDR

 

EASTERN VOICES

Alim & Fargana Qasimov, Yulduz Turdieva
Ibrahim Keivo, Ayshemgul Memet, Salar Aghili

Katalognummer: 21069

"A listening experience unlike any you have had before." (Fanfare magazine, US)

Im Sommer 2010 startete Dreyer.Gaido die Reihe "Eastern Voices" mit Aufnahmen herausragender Musiker des Vorderen Orients. Schon die ersten Produktionen erhielten international begeisterte Kritiken. Die Kompilation "Eastern Voices" zeigt einen Querschnitt des Repertoires und präsentiert einige der faszinierendsten Sänger der Region, unter anderem Alim Qasimov aus Aserbaidschan ("... simply one of the greatest singers alive" – New York Times), Yulduz Turdieva aus Usbekistan ("The new Rising Star" - Jean During) oder Ibrahim Keivo, ein begnadeter Sänger und Instrumentalist aus der Region Al Jazira in Nordsyrien ("It will make your heart beat faster", Fanfare Magazine).

Die Produktion stellt eine Gesangskultur vor, die auch westliche Hörer in den Bann zieht.

 
<< Start < Zurück 1 2 3 Weiter > Ende >>

Seite 2 von 3